
E-Mail für die Bewerbung
Deine E-Mail-Adresse ist das Erste, was ein Recruiter von dir sieht. Noch bevor er dein Anschreiben öffnet, steht sie im Absender. Eine komische Adresse ruiniert den ersten Eindruck sofort. Dabei ist das ein Basic, das du in fünf Minuten richtig machst. Hier zeige ich dir, wie.
Warum die E-Mail-Adresse in der Bewerbung so wichtig ist
Die E-Mail-Adresse gehört zu den Basics. Und genau die werden oft vermasselt. Sie steht in jeder Mail ganz oben im Absender. Sie steht auch in deinem Lebenslauf bei den Kontaktdaten.
Der Recruiter kennt dich nicht. Er sieht zuerst nur deinen Namen und deine Adresse. Eine Adresse wie mausi22@... sendet sofort das falsche Signal. Sie wirkt unseriös, auch wenn deine Unterlagen top sind. Eine saubere Adresse dagegen kostet dich nichts und zeigt: Diese Person meint es ernst.
Wie sieht eine seriöse E-Mail-Adresse aus?
Ganz einfach: Sie besteht aus deinem echten Namen. Es gibt ein paar Muster, die immer funktionieren. Nimm eines davon, fertig.

Gute Muster (So ja)
- vorname.nachname@ – zum Beispiel felix.dziekan@
- nachname.vorname@ – zum Beispiel dziekan.felix@
- vornamenachname@ – zum Beispiel felixdziekan@
Alle drei sind sauber und seriös. Der Leser sieht auf einen Blick, von wem die Mail kommt. Mehr braucht es nicht.
Schlechte Muster (So nicht)
- mausi22@ – ein Spitzname gehört nicht in die Bewerbung.
- f9127@ – wirkt wie eine Zufallsadresse ohne Bezug zu dir.
- felix123@ – die 123 lässt es billig und lieblos aussehen.
Verzichte auf komische Zeichen und Zahlen. Kein xX, keine Unterstriche im Übermaß, keine Geburtsjahre wie _2001, wenn es sich vermeiden lässt.
Welche E-Mail-Anbieter sind für Bewerbungen okay?
Hier machen sich viele umsonst Stress. Du brauchst keinen edlen Anbieter. Kostenlose Dienste sind völlig in Ordnung. Denn du bist eine Privatperson, keine Firma.
Völlig okay:
- Gmail (google)
- GMX
- freenet
- Outlook / Hotmail
- web.de
Worauf es wirklich ankommt:
- Der Name vor dem @, nicht der Anbieter
- Seriös lesbar
- Kein Fantasie-Name
Niemand zieht deine Bewerbung zurück, weil du GMX statt einer eigenen Firmen-Domain nutzt. Der Teil vor dem @ ist wichtig. Der Teil danach ist fast egal.
Was tun, wenn dein Name schon vergeben ist?
Das passiert oft, gerade bei häufigen Namen. Keine Sorge, dafür gibt es eine einfache Reihenfolge:
- Anbieter wechseln: Ist vorname.nachname bei Gmail weg, probier es bei GMX, freenet, Outlook oder web.de. Oft ist er dort noch frei.
- Muster tauschen: Statt vorname.nachname versuch nachname.vorname oder vornamenachname.
- Notfall – eigene Domain: Ist wirklich alles vergeben, hol dir eine eigene Domain. Das kostet fast nichts und bringt meist mindestens eine E-Mail-Adresse mit.
Die eigene Domain ist der letzte Schritt, kein Muss. Sie sieht sogar besonders sauber aus, zum Beispiel mail@felixdziekan.de. Aber für 99 % der Leute reicht ein kostenloser Anbieter locker.
Häufige Fehler bei der Bewerbungs-E-Mail
- Spitzname statt Name: mausi, schnucki, gamer-tags – alles raus.
- Zufallszahlen: 9127 oder 123 wirken lieblos und unseriös.
- Alte Jugend-Adresse: Die aus der Schulzeit ist meistens peinlich.
- Komische Zeichen: zu viele Punkte, Unterstriche oder Bindestriche.
- Firmen-Adresse nutzen: Bewirb dich nie über die Mail deines aktuellen Arbeitgebers.
Checkliste: Ist deine E-Mail-Adresse bewerbungstauglich?
- Deine Adresse besteht aus deinem echten Namen.
- Es sind keine Spitznamen drin.
- Es gibt keine zufälligen Zahlen wie 123 oder 9127.
- Es sind keine komischen Zeichen drin.
- Der Anbieter ist ein normaler Dienst (GMX, Gmail, Outlook & Co.).
- Es ist nicht die Adresse deines aktuellen Arbeitgebers.
Passt der Rest deiner Bewerbung auch?
Die E-Mail-Adresse ist nur ein Basic. Mach den kostenlosen CV-Check vom Bewerbungshelferlein. In wenigen Minuten siehst du, was schon gut ist und was du noch verbessern kannst.
Jetzt kostenlosen CV-Check startenHäufige Fragen zur E-Mail-Adresse in der Bewerbung
Ist Gmail okay für Bewerbungen?
Ja, Gmail ist völlig in Ordnung. Genauso GMX, freenet und Outlook. Du bist eine Privatperson, keine Firma. Wichtig ist nur, dass der Teil vor dem @ seriös ist – also am besten dein Vor- und Nachname.
Was ist eine seriöse E-Mail-Adresse?
Eine seriöse Adresse besteht aus deinem echten Namen, zum Beispiel vorname.nachname@anbieter.de. Verzichte auf Spitznamen, komische Zeichen und Zufallszahlen. Der Leser soll auf einen Blick sehen, von wem die Mail kommt.
Sind Zahlen in der E-Mail-Adresse erlaubt?
Zahlen sind erlaubt, wirken aber schnell unseriös, wenn sie zufällig sind wie bei felix123. Wenn dein Name schon vergeben ist, wechsle lieber den Anbieter, statt Zahlen dranzuhängen.
Brauche ich eine eigene Domain?
Nein. Kostenlose Anbieter wie Gmail oder GMX reichen völlig. Eine eigene Domain ist nur ein Notfall-Trick, wenn dein Name wirklich überall vergeben ist. Sie kostet fast nichts und bringt meist eine E-Mail-Adresse mit.
Was mache ich, wenn mein Name schon vergeben ist?
Wechsle einfach den Anbieter. Wenn vorname.nachname bei einem Dienst weg ist, ist er bei einem anderen oft noch frei. Probier GMX, freenet, Gmail oder Outlook durch, bevor du zu Zahlen greifst.