BewerbungskitBewerbungskit
Features
Gratis CV-CheckShopPreiseBlog
AnmeldenKostenlos starten
Die häufigsten Bewerbungsfehler – und wie du sie vermeidest

Die häufigsten Bewerbungsfehler – und wie du sie vermeidest

Ich sehe jede Woche viele Bewerbungen im CV-Check. Und immer wieder sind es die gleichen Bewerbungsfehler, die Leute den Job kosten. Das Frustrierende: Fast alle sind super einfach zu beheben. Genau diese Details entscheiden aber zwischen Einladung und Absage. Hier kommen die häufigsten Fehler bei der Bewerbung – und wie du sie vermeidest.

Warum kleine Fehler bei der Bewerbung so viel kosten

Ein Recruiter kennt dich nicht. Er sieht dich zuerst nur auf Papier. In wenigen Sekunden entscheidet sich, ob du auf den Ja- oder den Nein-Stapel kommst. Ein einziger dummer Fehler reicht oft aus, damit du unten landest.

Das Gute daran: Wenn kleine Details so viel Gewicht haben, kannst du mit kleinen Korrekturen auch viel gewinnen. Du musst kein anderer Mensch werden. Du musst nur die typischen Bewerbungsfehler vermeiden. Los geht's.

Fehler 1: Rechtschreibfehler im Anschreiben und Lebenslauf

Das ist der Klassiker. Ein Tippfehler im ersten Satz, und der Leser denkt sofort: „unsauber". Dabei ist das der am leichtesten vermeidbare Fehler überhaupt.

Nutze ein Grammatik-Tool und lass deine Bewerbung von einer zweiten Person gegenlesen. Vier Augen sehen mehr als zwei. Mehr dazu findest du in unserem Beitrag Rechtschreibfehler in der Bewerbung vermeiden.

Fehler 2: Ein Foto, das eher auf Instagram gehört

Das Urlaubsbild vom Strand. Das Selfie im Auto. Das Partyfoto mit halbem Kumpel im Bild. Sowas gehört nicht in eine Bewerbung. Dein Foto ist das Erste, was der Leser sieht – und es entscheidet mit über den ersten Eindruck.

Nimm ein professionelles Bewerbungsfoto: neutraler Hintergrund, ordentliche Kleidung, freundlicher Blick. In Deutschland ist ein Foto kein Muss. Aber wenn du eins nimmst, dann ein richtiges.

Fehler 3: Zu detaillierte Lebensläufe mit uralten Daten

Niemand muss wissen, dass du 1995 dein Abi gemacht hast. Ein Lebenslauf ist keine Biografie. Er ist eine Werbung für das, was du heute kannst.

Konzentrier dich auf die letzten Stationen. Jobs, die 20 Jahre zurückliegen, kannst du kurz halten oder ganz weglassen. Halte alles auf ein bis zwei Seiten. Weniger ist mehr.

Fehler 4: Unnötige Altershinweise

Viele schreiben Dinge in den Lebenslauf, die nur ihr Alter betonen – vor allem, wenn sie über 40 sind. Alte Datumsangaben, Geburtsjahr, jede Station seit der Lehre. Das lenkt vom Wichtigen ab: deinen Fähigkeiten.

Ehrlich gesagt: Das Alter zu bewerten, ist nicht legal. Trotzdem ist es leider Realität. Mach es dir nicht selbst schwer. Fokussiere dich auf die letzten 10 bis 15 Jahre. Das ist ohnehin das, was für den Job zählt.

Fehler 5: Eine unprofessionelle E-Mail-Adresse

„sunnyboy2000@..." oder „mausi_maus@..." – solche Adressen wirken sofort unseriös. Dabei ist eine saubere E-Mail-Adresse in zwei Minuten erstellt und komplett kostenlos.

Nimm am besten vorname.nachname@.... Schlicht, seriös, fertig. Wie du die perfekte Adresse baust, zeigen wir dir im Beitrag Die richtige E-Mail-Adresse für die Bewerbung.

Fehler 6: Derselbe Lebenslauf für jeden Job

Das ist einer der größten Fehler überhaupt. Du schickst denselben Lebenslauf an 30 Firmen – null Anpassung, null Bezug zur Stelle. Und das fällt sofort auf. Der Recruiter merkt sofort, dass du dir keine Mühe gemacht hast.

Du musst nicht jedes Mal alles neu schreiben. Aber pass die wichtigsten Dinge an: die Skills, den „Über mich"-Text und die Reihenfolge – passend zur jeweiligen Stelle. Wie das schnell geht, liest du in Lebenslauf an die Stelle anpassen.

Fehler 7: Kein Follow-up nach der Bewerbung

Du schickst die Bewerbung ab – und dann? Stille. Die meisten warten einfach nur. Ein freundliches Follow-up nach ein bis zwei Wochen holt dich zurück auf den Stapel und zeigt echtes Interesse.

Eine kurze, höfliche Mail reicht: „Ich wollte kurz nachfragen, ob meine Unterlagen angekommen sind, und mein Interesse an der Stelle noch einmal betonen." Mehr braucht es nicht. Der Punkt ist: Die meisten machen es nicht – also stichst du damit heraus.

Fehler 8: Erst nach der Bewerbung auf LinkedIn aktiv werden

Viele fangen erst dann an, ihr LinkedIn-Profil aufzubauen, wenn sie schon eine Absage kassiert haben. Zu spät. Recruiter schauen sich dein Profil oft vor der Einladung an.

Bau deine Präsenz vorher auf. Ein vollständiges Profil, ein gutes Foto, ein paar Beiträge. Denk immer dran: Recruiting ist ein Beziehungsgeschäft, kein Formular-Prozess. Menschen stellen Menschen ein.

Die Top-Bewerbungsfehler auf einen Blick

Hier siehst du alle Fehler noch einmal – und daneben, was du stattdessen machst.

Die häufigsten Bewerbungsfehler und die einfache Lösung daneben.
Die häufigsten Bewerbungsfehler und die einfache Lösung daneben.

Checkliste: Bist du frei von den typischen Bewerbungsfehlern?

  • Meine Bewerbung ist fehlerfrei und gegengelesen.
  • Ich nutze ein professionelles Foto (oder gar keins).
  • Mein Lebenslauf passt auf 1 bis 2 Seiten, ohne uralte Daten.
  • Ich betone meine Skills, nicht mein Alter.
  • Meine E-Mail-Adresse ist seriös (vorname.nachname).
  • Ich passe den Lebenslauf an jede Stelle an.
  • Ich plane ein Follow-up nach 1 bis 2 Wochen.
  • Mein LinkedIn-Profil ist schon jetzt gepflegt.

Kein Fehler mehr durchrutschen lassen.

Mach den kostenlosen CV-Check vom Bewerbungskit. In wenigen Minuten siehst du, welche typischen Bewerbungsfehler noch in deinen Unterlagen stecken – und das Bewerbungskit erinnert dich sogar an dein Follow-up.

Jetzt kostenlosen CV-Check starten

Häufige Fragen zu Bewerbungsfehlern

Was sind die häufigsten Bewerbungsfehler?

Die häufigsten sind: Rechtschreibfehler, ein unpassendes Foto, ein zu langer Lebenslauf mit uralten Daten, unnötige Altershinweise, eine unprofessionelle E-Mail-Adresse, derselbe Lebenslauf für jede Stelle, kein Follow-up und erst nach der Bewerbung auf LinkedIn aktiv zu werden. Fast alle sind einfach zu beheben.

Wie wichtig ist Rechtschreibung in der Bewerbung?

Sehr wichtig. Rechtschreibfehler wirken schlampig und kosten dich oft die Einladung, weil sie sofort auffallen. Lass deine Bewerbung immer von einem Grammatik-Tool und einer zweiten Person prüfen.

Soll ich für jede Stelle einen neuen Lebenslauf machen?

Ja. Denselben Lebenslauf an alle zu schicken fällt sofort auf. Passe zumindest die wichtigsten Skills, den „Über mich"-Text und die Reihenfolge an. Alles komplett neu zu schreiben ist nicht nötig.

Lohnt sich ein Follow-up nach der Bewerbung?

Ja. Eine kurze, freundliche Nachfrage nach ein bis zwei Wochen zeigt echtes Interesse und holt dich zurück auf den Stapel. Recruiting ist ein Beziehungsgeschäft, kein Formular-Prozess.

Welches Foto passt in die Bewerbung?

Ein professionelles Bewerbungsfoto mit neutralem Hintergrund und ordentlicher Kleidung. Urlaubsbilder oder Selfies gehören nicht in eine Bewerbung.